Bild: Greta Thunberg - Ursula von der Leyen, Brüssel  4.3.20
Klimawandel: Panik oder Green Deal? - Brüssel 4.3.20

Klimawandel

1. Ein globales Problem - 3 Strategien

 

Der Klimawandel ist ein globales Problem, das nur in einer wirksamen und effizienten globalen Zusammenarbeit gelöst werden kann. Über die Risiken, Dringlichkeit, Realisierbarkeit und Wirksamkeit der zu treffenden Massnahmen herrschen allerdings weltweit beträchtliche Meinungsunterschiede. - Mit der Frage 10 des Fragebogens von Our New Europe werden alle Europäerinnen und Europäer eingeladen, eine der folgenden drei Klimastrategien zu wählen: 

 

1.  Klima-Apokalypse - Wut, Angst und Verzweiflung: Laut Greta Thunberg und der weltweit schulstreikenden Klimajugend "muss sich alles ändern – jetzt!" - "Keine weitere Ausbeutung - kein weiteres Bla-bla!" - "Wir streiken, um das System zu zerstören!" -  Damit die über uns hereinbrechende Klimakatastrophe vermieden und das Ziel einer globalen Temperaturerhöhung um maximal 1,5 Grad spätestens 2030 erreicht  werden kann, 
braucht es:

  • Eine radikale, weltweite, sofortige und totale Umgestaltung unserer Wirtschaft und Gesellschaft, beginnend und endend mit unserem persönlichen Lebensstil (inkl. Essen, Arbeiten, Einkaufen, Wohnen, Reisen..); 
  • In allen Ländern einschneidende Massnahmen, die weit über die bisherigen wohlklingenden Ankündigungen und finanziellen Forderungen hinausgehen!
  • Eine mit Vollmachten ausgerüstete autonome UNO-Klimaorganisation - d.h.: 
    • COP 27ff-Konferenzen die für alle Länder verbindliche Beschlüsse fassen und  Sanktionen aussprechen kann; 
    • Eine neue schlanke, unabhängige Stelle für ein effizientes, unbestechliches Controlling;
    • Einen unpolitischen, breit abgestützten International Panel of Climate Change (IPCC) für eine wissenschaftlich fundierte, faktenorientierte, transparente, Vertrauen schaffende Kommunikation! 

2.  Mehr vom Gleichen - Top-down, vom EU Green Deal EU zur UNO-Klima-Agentur: Der seit 30 Jahren verfolgte freiwillige globale Ansatz mit jährlichen UNO-Klimakonferenzen (von Rio 1992 bis Glasgow 2021...) muss auf globaler Ebene wesentlich verstärkt und beschleunigt werden:

  • Ziel: Rasche Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens, damit die globale Temperaturerhöhung auf maximal
    1.5 Grad beschränkt werden kann.
  • Bedingung: Eine neue, mit weitgehenden Kompetenzen und  finanziellen und personellen Mitteln ausgerüstete UNO-Klima-Agentur zum Erlass, soweit nötig, von für alle Länder verbindlichen Richtlinien und Sanktionen.
  • Die EU voraus - verwirklicht ihren "Green Deal"  top-down mit Hunderten Milliarden Euro, zwingenden Vorschriften, Subventionen und Steuern und wird spätestens 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt!
  • Die UNO darnach: Alle Länder weltweit folgen dem Beispiel der EU - top-down, koordiniert, kontrolliert und sanktioniert von der UNO-Klima-Agentur - und bewältigen zusammen die globale Klimakrise - mit Erfolg!


3.  Der dritte Weg - maximale globale Wirkung - bottom-up mit mündigen Bürgern: Wir Europäerinnen und Europäer wollen zusammen mit allen einsatzbereiten Bürgern auf der ganzen Welt die globalen Treibhausgas-Emissionen auf allen politischen Ebenen und in sämtlichen Bereichen effizient und mit demokratischen Mitteln maximal reduzieren:

  • Als Konsumentinnen und Konsumenten durch die Änderung unseres Lebensstils;
  • Als Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde, Region und Nation mit unserem persönlichen Einsatz für eine nachhaltige, effiziente und stufengerechte Energie- und Klimapolitik auf allen politischen Ebenen;
  • Als Weltbürger mit Petitionen und Initiativen und mit der Wahl von Politikern, die sich verpflichten, auch auf internationaler und globaler Ebene für einen effizienten, global nachhaltig wirkenden Klimaschutz zu kämpfen - insbesondere mit:

    • Einem internationalen «Klima-Cent»williger Länder auf fossilen Energien (vgl. Programm Schweiz) zur Finanzierung der wirksamsten Klimaschutzmassnahmen v.a. in den ärmsten Teilen der Welt; 
    • Einer weltweiten, effizienten, klimaschonenden Zusammenarbeit in sämtlichen Bereichen, v.a. im Aussenhandel (inkl. Emissionszertifikate), in Wirtschaft, Verkehr, Forschung und Bildung;
    • Einem effizienten, unabhängigen globalen Klima-Monitoring unter UNO-Hoheit, für alle Länder.

 

 

Der internationale Klima-Cent (ICC)¹ 

  • Alle UNO-Mitgliedsländer sind eingeladen, am ICC mitzuwirken! 
  • Ein UNO-Mandat regelt Konzipierung, Umsetzung und Monitoring des ICC durch eine unabhängige, nicht gewinnorientierte Stiftung der Teilnehmerländer - mit Sitz in Genf² - unbürokratisch, effizient, flexibel!
  • 1.0 Cent/Liter² flüssige Brenn- und Treibstoffe² auf 50%² des globalen Verbrauchs ergibt 20 Mia.$/a zwecks Realisierung der wirksamsten zertifizierten Projekte v.a. in Entwicklungsländern. Bei CO2-Kosten von 20$/t² resultiert eine CO2-Reduktion von 1 Mia t/a!¹ - vervielfacht gemäss der Klimastrategie des 3. Wegs!

                                          ¹) Schätzungen aufgrund von Erfahrungen der schweizerischen Stiftung Klimarappen  -  ²) Beispielhafte Annahme

 

 

2.  Maximale globale Wirkung - mit uns Bürgern weltweit!

 

Im neuen, vielfältigen, demokratischen Europa der Europäerinnen und Europäer (Szenario EU* - Friedensprojekt für das 21. Jh.) bestimmen wir mit Referenden eine effiziente europäische Energie- und Klimastrategie mit maximaler globaler Wirkung, den 3. Weg, der offen ist für alle Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt:

  1. Die Anhänger von Greta Thunberg und der Klimajugend sind eingeladen, ihre Wut, Angst und Verzweiflung und ihre radikalen Allmachts-Forderungen sofort weltweit soweit demokratisch machbar umzusetzen!
    ddd
  2. Die Verfechter einer globalen Klimapolitik unter der Führung einer immer zentralistischeren EU können auf dem 3. Weg für das globale Klima, die krisengeschüttelte Union, Europa und die Demokratie mittels Referenden im politisch integrierten Kern unseres neuen vielfältigen Europas viel mehr erreichen als mit einem kompromisslosen "Weiter wie bisher!" - mit gigantischen jährlichen UNO-Konferenzen, einem kompromisslosen "Brüssel" und Bürgern und Bürgerinnen, die sich nicht ernst genommenen fühlen!
     ммм ммм
  3. Alle Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt können sich auf dem 3. Weg mit unserem Friedensprojekt sofort kreativ, mit eigenen Ideen, mit ihrem Lebensstil, aber auch politisch, auf kommunaler, regionaler, nationaler
    und globaler Ebene für das Klima und die Demokratie einsetzen und so selbstverantwortlich und engagiert 
    einen maximalen Beitrag leisten zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung ihres Landes und zum Schutz des globalen Klimas - für Frieden, Freiheit, Menschenrechte und Menschenwürde - weltweit!

Die Klimakrise ist eine Chance für Unser Neues Europa, für eine neue Demokratie im 21. Jh., neue Ideen 
und neue, kreative, mündige Bürgerinnen und Bürger auf der ganzen Welt!